HPV-Impfung

HPV-Impfung

Ein Großteil der Menschen infiziert sich im Lauf seines Lebens mit Humanen Papillomaviren (HPV). Die Übertragung entsteht zumeist bei sexuellen Kontakten, kann aber auch durch Hautkontakte erfolgen. In den meisten Fällen verschwindet HPV wieder von selbst. Bei manchen Frauen führt es jedoch zu Zellveränderungen und zu Krebsvorstufen. Derartige Veränderungen können durch den jährlich durchgeführten Krebsabstrich entdeckt werden. HPV kann auch unangenehme Nebenerscheinungen wie Genitalwarzen mit sich bringen. Im schlimmsten Fall können diese Viren Gebärmutterhalskrebserkrankungen auslösen.

Die HPV-Impfung ist ein vorbeugender Schutz, bereits bestehende Infektionen können damit nicht behandelt werden. Idealerweise sollte man mit der Impfung vor Beginn der sexuellen Aktivität einsetzen. Die Impfung ist von der Ständigen Impfkommission (STIKO) bis zum 26. Lebensjahr empfohlen und wird von allen Krankenkassen zwischen dem 11. - 18. Lebensjahr übernommen.

Der Impfstoff wird in drei Teilinjektionen jeweils in den Oberarm geimpft. Die zweite Teilimpfung erfolgt nach zwei Monaten, die dritte weitere vier Monate später. Laut aktuellen Studien hält der Schutz fünf Jahre an, wobei davon ausgegangen wird, dass er bei Frauen ein Leben lang andauern könnte.

Dr. med. Michael Merkle, Gynäkologie und Geburtshilfe
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